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Backlink

Als Backlink bezeichnet man einen Link, der auf einer Website eingebunden wird, und dabei auf eine andere Homepage verweist, die bei Klick auf den Backlink besucht werden kann. Es ist üblich im Internet üblich, seine Seite durch diese Backlinks zu publizieren. Durch eine erhöhte Anzahl an Backlinks steigt sowohl der „Google PageRank", als auch die Platzierung der Website in Suchmaschinen.

 

Bait and Switch

Unter dem Begriff „Bait and Switch" (auch Seitenaustausch genannt) versteht man den Austausch einer Website durch eine andere nach ihrer Anmeldung und Aufnahme in Suchmaschinen.

Die im Vorfeld für die Suchmaschinenoptimierung erstellte Website wird nach Erfolg beim Ranking durch die eigentlich gewünschte Website ersetzt. Dieser Trick funktioniert so lange, bis die Website erneut von einem Spider der Suchmaschine durchsucht wird.

 

Barrierefreies Webdesign

Barrierefreies Webdesign oder barrierefreies Internet verlangt, dass eine Internetseite von jedem Nutzer, unabhängig von technischen und körperlichen Möglichkeiten, genutzt werden kann.

Barrierefreiheit schließt sowohl Menschen mit und ohne Behinderungen, als auch Benutzer mit technischen (z. B. Textbrowser oder PDA) oder altersbedingten Einschränkungen (z. B. Sehschwächen).

Statistisch gesehen sind Menschen mit Behinderungen überdurchschnittlich häufig im Internet und dabei auf spezielle Aufbereitung der Webangebote angewiesen, die über die übliche Darstellung (Rendering am Bildschirm, Audiodatenkonversion, usw.) hinausgehen. Blinde und sehbehinderte Nutzer lassen sich Webseiten per Software vorlesen oder in einer speziellen Schrift (Braille-Schrift) ausgeben, gehörlose oder schwerhörende Menschen, deren erste Sprache Gebärdensprache ist, benötigen auf sie zugeschnittene, besondere Darstellungsformen im Internet.

Zusätzlich zu der Berücksichtigung der Belange von Behinderten bedeutet „barrierefrei", dass ganz allgemein niemandem Barrieren in den Weg gelegt werden sollen. Auch nichtbehinderten Nutzern soll nicht die Pflicht auferlegt werden, beim Abruf von Internet-Angeboten genau dieselbe Hard- und Softwarekonfiguration zu verwenden wie der Autor des Angebots (technische Barrierefreiheit). Neben der Zugänglichkeit geht es auch um die Plattformunabhängigkeit - ein Internetangebot soll sowohl mit Bildschirm beliebigen Formats als auch mit PDA, Handy u. ä. nutzbar bleiben. Es soll unabhängig vom verwendeten Betriebssystem und von der Software funktionieren, sofern diese standardkonform arbeiten.

Mindestens ebenso wichtig wie technische Zugangsbedingungen ist, dass die Inhalte übersichtlich und in leicht verständlicher Sprache präsentiert werden. Barrierefreiheit umfasst auch, keine übermäßigen, sondern dem Thema angepasste Anforderungen an Bildung, Ausbildung und intellektuelles Niveau zu stellen. Dieser Kontext ist insbesondere für die öffentlich-rechtlichen Webangebote bindend, um die Forderungen nach Gleichberechtigung auch von sprachlich in einem Land gehandicapten Menschen (von der Mehrheit abweichende Muttersprache) zu realisieren, erfasst aber auch die Probleme älterer Menschen, die nicht mit den Möglichkeiten und Methoden moderner Kommunikation aufgewachsen sind, und sozial benachteiligter Schichten.

 

Bilder

Bilder können von Suchmaschinen nicht gelesen werden, da Suchmaschinen ausschließlich auf Texte konzipiert sind. So werden oft Firmenlogos etc. nicht erkannt.

 

Black Hat

Um im Dschungel des weltweiten, virtuellen Netzes auf sich aufmerksam zu machen, beauftragen viele Webseitenbetreiber eine SEO (Search Engine Optimization) Agentur. Diese kann durch bestimmte Maßnahmen eine Internetpräsenz verbessern und ihr zu einem höheren PageRank verhelfen. Unterschiede in der Qualität dieser Arbeit gibt es aber auch hier. So betreiben einige SEO Agenturen das so genannte Black Hat, welches eigentlich gegen die Richtlinien von Suchmaschinen verstößt. Beim Black Hat wird hauptsächlich auf eine aggressive Spam-Praktik gebaut, wie zum Beispiel dem sogenannten Cloaking oder dem Einsatz von Doorway-Seiten. Im Gegensatz zum Black Hat steht das White Hat, das so genannte saubere Search Engine Optimization. Auch mit dem sauberen SEO lässt sich eine Webseite auf Vordermann bringen und ein besseres Ranking bei Suchmaschinen erreichen. Dieses ist für viele Webseitenbetreiber ein existentielles Muss. Denn es gibt viele Internetseiten im weltweiten Netz. Um von möglichen Kunden gefunden zu werden, reicht eine gut aufgemachte Internetseite oftmals nicht aus. Die meisten Menschen durchsuchen das Internet mit Hilfe von Suchmaschinen. Hat man bei diesen, insbesondere beim Marktführer Google, ein schlechtes Ranking, wird die Seite kaum gefunden. Um eine Seite nach den Richtlinien der Suchmaschinen zu optimieren, kann eine SEO Agentur auf verschiedene Methoden zugreifen. Unter anderem kann der Inhalt einer Seite mit ausgewählten Schlüsselwörtern versehen werden. Außerdem kann die Seite zusätzlich verlinkt werden, damit ihre Relevanz steigt. Benutzt man hingegen nicht erlaubte Methode, ist es möglich, dass eine Webseite für eine bestimmte Zeit aus dem Verzeichnis der Suchmaschine ausgeschlossen wird, was dann wesentlich negativere Folgen hat. So lohnt sich das Black Hat nicht wirklich, da die Strafe in einem schlechten Verhältnis zum Erfolg steht. Vertraut man auf das White Hat, muss man keine Sanktionen fürchten und kann trotzdem den Erfolg der Seite steigern. Auch wenn dieser vielleicht nicht sofort kommt und sich meistens erst über eine permanente Zusammenarbeit mit einer SEO Agentur einstellt.

Übrigens wurden auch schon bekannte Firmen, wie zum Beispiel BMW, beim Black Hat erwischt und kurzzeitig bei Google gesperrt. Das Black Hat ist sehr riskant und nicht wirklich empfehlenswert, auch wenn der kurzfristige Erfolg manchmal anziehend wirken mag.

 

Blacklists

Blacklists, übersetzt „schwarze Listen", sind Listen, die von Suchmaschinen erstellt werden, um Internetseiten, die durch starke Spamverbreitung oder ähnlichem aufgefallen sind, zu erfassen.

 

Blog

Ein Blog, eine Kurzform aus Web (World Wide Web) und Log (Logbuch), ist ein online geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch.

Der Betreiber hat die Möglichkeit, beliebige Artikel zu verfassen, mit Bildern anzureichern und in seinem Blog zu veröffentlichen. Diese Einträge können gewöhnlich von den Besuchern kommentiert werden, sodass eine Diskussion entsteht. Das Erfolgsgeheimnis der Blogs liegt einerseits in der unkomplizierten Erstellung und Pflege - selbst Laien können innerhalb weniger Minuten einen eigenen Blog einrichten, andererseits in der guten Verlinkung untereinander. Dies hilft nicht nur, ähnliche Artikel zu finden und miteinander zu verknüpfen, sondern wirkt sich auch positiv auf die Positionierung in den Suchmaschinen aus. Daher befinden sich in letzter Zeit verstärkt unterschiedliche Blogs auf den vorderen Ergebnisseiten der führenden Suchmaschinen.

Generell gilt die Blogger-Szene als sehr aktiv und gut vernetzt. Interessante und aufsehenerregende Nachrichten verbreiten sich daher rasend schnell. Das damit verbundene Potential im Bereich Marketing haben aber bisher erst wenige Unternehmen erkannt. Erst durch verschiedene PR-Gags wurde die Aufmerksamkeit für dieses Thema geweckt. Viele Unternehmen beschränken sich daher wie bisher auf die passive Beobachtung. Nur wenige betreiben eigene Web-Logs.

 

Body

Als Body bezeichnet man den Teil einer Website, der den tatsächlichen Inhalt der Seite beinhaltet.

 

Bots

Bots oder auch Robots sind Programme, die das World Wide Web nach Websites absuchen, und diese analysieren, um sie indexieren, also einem Index hinzufügen zu können.

 

Branding

Oft ist ein Name mehr als nur ein Wort. Namen bezeichnen nicht nur ein Produkt oder einen Firma, es stellen sich auch automatisch inhaltliche oder emotionale Vorstellungen beim Lesen oder Hören des Namens ein. Zum Beispiel wird der Name eines südamerikanischen Rums nicht nur mit dem Rum an sich in Verbindung gebracht, sondern auch mit Gefühlen wie Freiheit, Sonne, Urlaub, Palmen oder eine Feier mit Freunden.

Branding beschreibt nicht nur das Finden eines passenden Wortes zu einem Produkt oder einer Firma, sondern auch den Prozess, diesem Wort Leben einzuhauchen, es lebendig werden zu lassen. Dieses „lebendig werden lassen" soll auf unterschiedlichen Ebenen stattfinden, es soll sowohl eine emotionale Ebene abgedeckt werden, als, in Abhängigkeit des gewünschten Kontextes, z. B. auch eine kulturelle.

Was durch Branding kreiert wird, ist das, was der Kunde später mit dem Produkt in Verbindung bringt, woran er sich erinnert, etwas in dem er sich selbst auch wieder findet, was das letztendliche Ziel jeder Werbekampagne, zu der Branding gehört, ist, nämlich den Kunden einzufangen, ihn längerfristig an das Produkt und das Unternehmen zu binden.

Durch Publikation des Namens oder des Produkts, z.B. durch Plakate oder Werbeanzeigen in den Printmedien, durch Bilder, bei Werbespots, die im TV, Kino oder Internet ausgestrahlte werden, entstehen diese verschiedenen Assoziationen.

An einem Werbespot lässt sehr gut verdeutlichen, wie groß die Komplexität des Brandings ist. Eingebettet in eine passende Situation mit hohem Wiedererkennungswert und erweitert durch Gespräche und einprägsame Melodien, soll das Produkt, bzw. die Marke an den Konsumenten herangetragen werden.

 

Brückenseite

Der Begriff Brückenseite oder englisch Doorway Page, bezeichnet für Suchmaschinen optimierte Internetseiten ohne eigenen Inhalt, die auf die eigentliche Webpräsenz verweisen.

Durch die Brückenseite kann eine Suchmaschinenoptimierung vorgenommen werden, ohne die Inhalte der eigentlichen Webpräsenz zu verändern. Die Seite wird mit Schlüsselwörtern gespickt, unter denen die eigentliche Webpräsenz in Suchmaschinen gefunden werden soll.

Außerdem werden Brückenseiten benutzt, um die Linkpopularität zu erhöhen und damit das Ranking in Suchmaschinen zu verbessern.

 

Below the Line Marketing

„Below the Line Marketing" verzichtet auf den Einsatz klassischer Medien, wie Print-Anzeigen oder TV-Spots. Gewöhnlich umfassen Below the Line Marketing - Aktivitäten den Einsatz von Promotion Teams, Einsatz am PoS (Point of Sale), Gewinnspiele oder sonstige Verkaufsmaßnahmen. Neben meist ungewöhnlichen, aber effizienten Offline-Aktionen hat ConceptBakery ein eigenes Verfahren speziell für das Internet entwickelt. Diese Below the Line Technologie beruht auf einer Kombination unterschiedlicher Trends und Technologien aus Europa und USA.

Das Ergebnis: Eine filigrane Vernetzung nahezu sämtlicher Trichterbewegungen zu den PoS im Internet der Unternehmens-Website. Dabei erhöht dieses Vorgehen nicht nur die Wirkung der einzelnen Maßnahmen, ganz nebenbei sorgen sämtliche Aktivitäten für eine Verbesserung der Erhöhung ihrer Position in den führenden Suchmaschinen.

 

Bluetooth

Bei Bluetooth handelt es sich um eine international standardisierte Datenschnittstelle per Funk. Mit Bluetooth können Geräte gesteuert und überwacht werden, aber auch Inhalte von einem Gerät auf ein anderes übertragen werden. Immer mehr Hersteller setzen auf diese Funktechnologie, um Notebook und Handyzubehör drahtlos zu verbinden.

Im November 2005 verfügten 41% der Mobiltelefone in Deutschland über eine Bluetooth-Schnittstelle, Anfang 2006 ungefähr 2/3.

Gelegentlich werden Sicherheitsbedenken bei der Verwendung einer Bluetooth-Schnittstelle geäußert, da auch ungewollt auf Endgeräte zugegriffen werden konnte. Dieser Mangel ist inzwischen jedoch weitgehend behoben. Zum Einen ist die Bluetooth-Schnittstelle bei nahezu sämtlichen Endgeräten deaktiviert und wird nur bei Bedarf aktiviert, zum Anderen werden die Daten heute gewöhnlich mit einer 128 Bit Verschlüsselung übertragen, so dass eine höchst mögliche Sicherheit gewährleistet ist.

Bluetooth Beamer

Ein Bluetooth Beamer bedient sich der international standardisierten Datenschnittstelle Bluetooth. Er dient zur Übertragung von Daten auf mobile Endgeräte. Gewöhnlich handelt es sich dabei um Mobiltelefone. Mit einer Reichweite von bis zu 100 Metern kann er beispielsweise für Location Based Services genutzt werden. Dabei bietet ein Bluetooth Beamer folgende Vorteile: Im Gegensatz zur SMS oder MMS ist die Datenübertragung kostenlos. Der Nutzer muss erst Zustimmen, bevor er die Werbebotschaft oder sonstige Botschaft empfängt (Permission Based Marketing). Nutzer erleben in der Regel ein Aha-Erlebnis, da sie sich der Funktionalität ihrer Bluetooth Schnittstelle nicht voll bewusst sind, sodass die Werbeerinnerung sehr stark gesteigert wird.

 

Buzz Marketing

Das englische Wort buzz steht für Gerede, Gesprächsstoff, Gerüchte oder auch Begeisterung.

In Europa auch Guerilla-Vermarktung genannt, bezeichnet das Buzz Marketing die Wahl ungewöhnlicher Aktionen, die mit untypisch geringem Mitteleinsatz eine große Wirkung erzielen sollen.

Merkmale des Guerilla Marketing zielen insbesondere auf die kreative Umsetzung einer Werbebotschaft ab und sind unabhängig vom eingesetzten Werbeträger und Werbemittel realisierbar.

In den letzten Jahren wird Guerilla-Marketing vermehrt illegal auf öffentlichen Flächen betrieben, auf denen häufig in großer Zahl Aufkleber oder Plakate angebracht werden. Die Werbetreibenden nehmen dabei die verhältnismäßig geringen Bußgelder in Kauf, die meist in keinem Verhältnis zum Werbeerfolg stehen.

Glossar zu Werbung und Marketing

Begriffe im Glossar