Themenbereich G
Glossar
Ein Glossar ist eine Liste von Erklärungen unbekannter Wörter. Es wird angelegt, um Wörter, die nicht im allgemeinen Sprachgebrauch genutzt werden, mit Hilfe von Erklärungen verständlich zu machen. Ein Glossar ist jedoch nicht als vollständiges Wörterbuch zu sehen - diesen Anspruch erhebt der Verfasser nicht, sondern befasst sich nur mit einem bestimmten Themengebiet. Meist beschreibt ein Glossar die Wörter, die in einem vorangegangenen Text genutzt worden sind. Ist z. B. ein Buch mit vielen Fremdwörtern gespickt oder solchen, die der Allgemeinheit zwar bekannt sind, aber zum Textverständnis noch einmal differenziert erläutert werden sollten, wird dem Text ein Glossar nachgestellt.
Inzwischen findet man Glossare häufig auch im Internet, beispielsweise auf Homepages von Firmen. Auch hier dienen sie der Verständlichmachung der Texte, die Produkte, Dienstleistungen oder das Unternehmen selbst beschreiben. Es gibt auch Glossare auf Homepages, die nicht direkt in Zusammenhang mit dem Inhalt, sondern vielmehr in einem Sinneszusammenhang stehen. Ein Unternehmen, das z.B. Getränke herstellt und eine große Werbekampagne für ein Getränk gestartet hat, in der es auch um Umweltschutz geht, könnte dann einen Glossar zum Thema Umweltschutz auf seiner Homepage zur Verfügung stellen. Dies dient dann zusätzlich der Imagebildung. Denn ein Kunde, der dies wahrnimmt, ist zum einen dankbar für die Information, die er so erhält, zum anderen erinnert er sich aber auch an die Kampagne und merkt, wie ernst es dem Unternehmen mit diesem Thema ist. Das heißt, dass das Unternehmen hierdurch zukünftig anders wahrgenommen wird.
Im Berech Marketing kommt es auch im Internet immer häufiger zu der Anlegung eines Glossars - eines Marketing-Glossars. Hier dient es auch dazu, immer häufiger verwendete selbsterdachte Worte zu erklären und dadurch eine große Verwirrung sowohl unter den professionellen Anwendern als auch unter Laien zu vermeiden.
Google Bombing
Google berechnet die Position bzw. die Popularität einer Website unter Anderem auch anhand von den Texten, mit denen auf anderen Homepages darauf verlinkt wird. Je mehr Links mit bestimmten Begriffen im Linktext auf eine Seite verweisen, desto eher betrachtet Google diese Begriffe als relevant, was dazu führen kann, dass eine Website im oberen Bereich der Suchergebnisse geführt wird, obwohl der Suchbegriff auf ihr gar nicht enthalten ist.
Google setzte diesem Phänomen durch eine Algorithmen-Änderung 2006 ein Ende, und somit auch Missbräuchen.
Google Dance
Google Dance ist ein Phänomen, das entstand, weil Daten bei Google ständig den Server wechselten und damit bei einer Suchanfrage mehrere Server zur Auswahl stehen, angesprochen zu werden. So kann es zustande kommen, dass die gleiche Suchanfrage, zur gleichen Zeit ausgeführt, unterschiedliche Ergebnisse hervorruft. Google Dance ist heute nicht mehr zu beobachten, da Google eine fortlaufende Aktualisierung des Indexes vornimmt, um das Phänomen zu beseitigen.
Google Sandbox
Als Google Sandbox wird das Phänomen bezeichnet, dass neu gelistete Websites eine Zeit lang kein adäquates Ranking erfahren, obwohl sie genügend eingehende Links und Keywords besitzen. Mit dem so genannten Sandkasten-, oder auch Sandbox-Effect, sollen Spam-Seiten behindert werden, die, nachdem sie einige Monate Geld gebracht haben, wieder entfernt werden sollen. Dies hat allerdings zur Folge, dass ehrliche Webseiten-Betreiber ein wenig Geduld aufbringen müssen, bis ihre Website in den oberen Rängen platziert ist.
Google Sitemaps
Durch Google Sitemaps wird es möglich, durch Übermitteln des Sitemap-Protokolls eines Internetauftrittes im Ranking weiter nach oben zu gelangen. Da Suchmaschinen Sitemaps besonders gut auslesen können, soll durch die präzise Erfassung der Daten und der Möglichkeit schnellerer Aktualisierung die Platzierung für Websites im Ranking gesteigert werden.
Google Toolbar
Die Google Toolbar ist eine Erweiterung für den Internet-Browser und kann kostenlos heruntergeladen und installiert werden. In der Leiste der Toolbar, die unter dem Adressfeld des Browsers angezeigt wird, wird nun der aktuelle PageRank angezeigt; ebenso bietet die Toolbar eine Schnellsuche über Google und Google News an.
Die Google Toolbar ist vorallem für das Suchmaschinenmarketing praktisch, denn mit ihr lässt sich sofort ein Blick auf die aktuelle Rank-Position der Website werfen.
Googlebot
Googlebot ist der Name des Spiders von Google. Das Programm wird dazu verwendet, die Informationen einer Website für die Indexierung auszulesen und Websites zu entdecken, die mit Hilfe des Cloaking manipuliert wurden.
Grafik Design
Ein Grafik Designer arbeitet gestalterisch an Text- oder Bildmaterial. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem die Gestaltung von Printmedien, Layout und Drucksatz, Fotografie, Animation und Vielem mehr. Somit ist das Grafik Design ein abwechslungsreiches Handwerk, welches eine Menge verschiedener Ansprüche stellt. Neben Kreativität ist ein technisches Grundverständnis Voraussetzung. Am häufigsten wird das Grafik Design in Verlagen und Werbeagenturen eingesetzt. Für die Produktion von Zeitungen und Zeitschriften ebenso, wie für das Erstellen von Flyern, Broschüren oder Webseiten.
Letzteres hat immer mehr an Bedeutung gewonnen. Die grafische Gestaltung einer Internetseite bedarf neben den klassischen Mitteln aber noch mehr. Ein so genannter Web Designer muss neben Bildbearbeitung und Layout verschiedene Programmiersprachen beherrschen. Den beruflichen Einstieg in das Grafik Design kann man entweder durch eine Ausbildung oder ein Studium finden. Die Ausbildung zum Grafik Designer dauert drei Jahre und umfasst alle relevanten Arbeitsteile. Man kann aber auch Grafik Design an einer Fachhochschule oder einer Universität studieren. Nach Abschluss erhält man jedoch keine geschützte Berufbezeichnung wie Diplom Designer oder Ähnlichem. Diesen erhält man, wenn man Design studiert. Das Design Studium ist ein eher generelles Studium, mit welchem die Absolventen auch in die Industrie gehen können, um zum Beispiel Autos oder Möbel zu entwerfen.
Man sieht, es gibt also keinen Königsweg, der in das Berufsfeld Grafik Design führt. Einige finden auch durch einen Quereinstieg in den Beruf. Letztendlich ist die Qualität der Arbeit von entscheidender Bedeutung. Nur so lassen sich potentielle Arbeitgeber überzeugen. Gerade im Bereich der neuen Medien legen viele Firmenchefs nicht mehr so viel Wert auf Zertifikate oder theoretische Ausbildungen. Dies macht den Zugang zum Grafik Design zwar einfacher, erhöht aber im gleichen Atemzug die Konkurrenz. Eine gute Chance als Grafik Designer hat man derzeit aber im Bereich des Internets. Hier werden gute Grafiker händeringend gesucht. Denn eine gute Internetseite ist ein Aushängeschild für ein Unternehmen. Ein Grafiker, der sich auf Web Design versteht, hat daher die besten Chancen auf Arbeit. Für das Grafik Design gilt, wie in anderen Berufen auch, dass eine ständige Weiter- und Fortbildung ein absolutes Muss ist. Nur so kann man immer auf dem neuesten Stand sein und eine gute Qualität produzieren.
Gästebuch-Spam
Gästebuch-Spam bezeichnet das wahllose Einstellen von Links in Gästebücher. Ziel dabei ist es, das Ranking durch viele eingehende Links zu manipulieren. Seit dem Jahreswechsel 2003/2004 scheint jedoch durch Änderungen in Google und anderen Suchmaschinen dieses Verfahren als recht erfolglos.
Gonzo Marketing
Dieser Begriff wurde von dem Autor Christopher Locke in seinem gleichnamigen Buch geprägt. Er steht für eine Sprache, die nicht durch die Massenmedien, sondern durch den Einzug elektronischer Medien, veränderter Medienlandschaft und Verbrauchergewohnheiten in sogenannten Mikromärkten erfolgt.
Grassroots Marketing
Verbraucher werden mit "klassischer Werbung" regelrecht bombardiert. Dadurch leidet nicht nur die Aufnahmefähigkeit, sondern auch die Werbeaussagefähigkeit vieler Unternehmen. Im Gegenzug gewinnen Empfehlungen von Freunden, Bekannten, Kollegen, etc. verstärkt an Bedeutung. Genau hier setzt Grassroots Marketing an.
Werbebotschaften werden an den Wurzeln einer Zielgruppe gepflanzt. Man bezeichnet dies auch als "Seeding". Diese Vorgehensweise bildet somit den Gegensatz zum "klassischen Marketing", bei dem Verbraucher oftmals per Massenmedien mit Werbung überschwemmt werden.
Beim Grassroots Marketing bestimmen verstärkt die Verbraucher, wie, wo und wann eine Werbung verbreitet wird. Prinzipiell wird beim Grassroots Marketing eine enge Kommunikation mit Trendsettern, bzw. Multiplikatoren gepflegt. Bei diesem Austausch entstehen oftmals wertvolle Ideen für neue Aktionen.
Guerilla Marketing
In unseren Augen bezeichnet Guerilla Marketing eher eine Philosophie als alles andere.
Überraschend und einfach anders, unberechenbar und alles andere als müde oder träge, handeln entsprechend dem Maximalprinzip; gut und präzise planen, stets den entscheidenden Schritt voraus sein. Dieses Vorgehen kann in sämtlichen Medien praktiziert werden und von einer unkonventionellen Printanzeige oder Plakataktion, bis hin zu aufregenden Guerilla Stunts reichen.
Begriffe im Glossar
Themenbereich G
- Themenbereich A
- Themenbereich B
- Themenbereich C
- Themenbereich D
- Themenbereich E
- Themenbereich F
- Themenbereich G
- Themenbereich H
- Themenbereich I
- Themenbereich J
- Themenbereich K
- Themenbereich L
- Themenbereich M
- Themenbereich N
- Themenbereich O
- Themenbereich P
- Themenbereich Q
- Themenbereich R
- Themenbereich S
- Themenbereich T
- Themenbereich U
- Themenbereich V
- Themenbereich W
- Themenbereich X
- Themenbereich Y
- Themenbereich Z