Glossar
Fachwörter und Anglizismen
Hier haben wir Ihnen einige Anglizismen und Fachwörter verständlich erklärt.
Bei aktiviertem Javascript werden die hier aufgeführten Begriffe auf allen Seiten beim "Überfahren" mit der Maus (Mouseover) kurz erläutert.
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Spam
Fast jeder kennt es und ist täglich aufs Neue davon genervt. Die Rede ist von Spam. Täglich werden Millionen dieser Werbeemails verschickt und füllen so unnötigerweise die Postfächer der Betroffenen.
Der Spam oder auch Junk zeichnet sich durch verschiedene Faktoren aus. Zum einen werden sie dem Empfänger ungefragt zugesandt und zum anderen werden sie massenhaft verschickt. Der Wortursprung kommt übrigens von einem amerikanischen Dosenfleisch namens Spam, welches vor allem während des Zweiten Weltkrieges in Amerika das Lebensmittel war, welches während der Rationierung am einfachsten zu bekommen war. Da die Bevölkerung dieses bald leid war, entstand der Ausdruck “Es ist so unnötig wie Spam“. Im Internet kam der Begriff Spam dann zum ersten Mal im Usenet auf. Hier wurden mehrfach wiederholte Artikel in Newsgroups als Spam bezeichnet.
Inzwischen ist der massenhafte Versandt von Werbeemails ein echtes wirtschaftliches Problem. Durch den Versandt werden mehr Ressourcen benötigt, sowohl materielle als auch immaterielle Ressourcen. So müssen die Spams bearbeitet werden, was in einem Unternehmen viel Arbeitszeit kostet. Zum anderen müssen Spamfilter angeschafft und gepflegt werden. Einige Internetanbieter berechnen ihr Leistungen nicht nach Zeit sondern nach Datenmenge. Dies bedeutet Mehrkosten für den Nutzer, sollte er eine große Menge an Spam erhalten. So entsteht allein in den USA jedes Jahr ein wirtschaftlicher Schaden von etwa 22 Milliarden US Dollar.
Aus den USA kommen auch die meisten bekannten Spammer. Einige von Ihnen konnte man mittlerweile ermitteln und strafrechtlich verfolgen. Paradoxerweise versenden weltweit etwa 10 Spammer den größten Teil aller Spammails. Um sich vor den lästigen Werbeemails zu schützen, kann man sich einen so genannten Spamfilter anschaffen. Dieser sortiert die Emails nach bestimmten, einstellbaren Kriterien aus und leitet im Idealfall nur die richtigen Emails weiter. Zum anderen sollte man mit seiner persönlichen Emailadresse sehr vorsichtig umgehen. Für die Anmeldung bei Foren oder sonstigen Plattformen im Internet sollte man eine separate Emailadresse bereithalten, die nur für solche Zwecke zum Einsatz kommt. So kommen die Spammer nicht an die richtige Emailadresse und der Schaden bleibt aus. Ganz verhindern lässt sich der Empfang von Spammails noch nicht, da der Adresstausch weltweit noch nicht einheitlich geregelt ist. Das bedeutet, dass man auch Werbeemails erhalten kann, wenn seine Adresse im guten Glauben bei einem seriösen Anbieter angegeben hat.





