Schritt 1 von 10
Ihr Vorhaben
Zwei Angaben, aus denen sich fast alles Weitere ergibt.
Brauchen Sie eine Website oder einen Onlineshop?
Ein Shop bringt Katalog, Warenkorb und Bestellweg mit – das ist ein anderer Aufbau als eine Website, die informiert und zur Anfrage führt.
Bestimmt den Grundaufbau und welche Fragen danach überhaupt kommen.
Gibt es bereits eine Website oder einen Shop?
Ein bestehender Auftritt bringt Inhalte, Adressen und Verlinkungen mit, die erhalten bleiben sollten. Ohne ihn beginnen wir auf freiem Feld.
Sollen Inhalte Ihrer jetzigen Seite übernommen werden?
Gebaut wird in jedem Fall neu. Die Frage ist nur, ob vorhandene Texte und Bilder mitkommen.
Übernehmen heißt sichten, ordnen und einpflegen – das wächst mit der Zahl der Seiten.
Sind Ihre Themen heute über viele Seiten verstreut?
Verstreute Themen müssen vor dem Bauen geordnet werden – das ist Kopfarbeit an der Struktur.
Ordnen kostet vorn Zeit und spart sie hinten mehrfach.
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Sollen die alten Adressen auf die neuen weiterleiten?
Ohne Weiterleitung verlieren Sie, was Suchmaschinen und Verlinkungen über Jahre aufgebaut haben.
Jede alte Adresse braucht ein Ziel – bei vielen wird daraus eine eigene Aufgabe, nicht nur ein Handgriff.
Wo liegt Ihre Domain, und kommen Sie an die Zugänge?
Der Umzug einer Domain dauert, wenn niemand die Zugangsdaten hat.
Fehlende Zugänge bedeuten Recherche und Abstimmung mit dem alten Anbieter.
Schritt 2 von 10
Ihr Unternehmen und Ihre Ziele
Wen Sie erreichen wollen und was die Seite leisten soll.
An wen verkaufen Sie überwiegend?
Privatkunden bringen andere Pflichten mit als Geschäftskunden – von Preisangaben bis Widerrufsrecht.
Mehr Pflichtangaben, mehr Rechtstext, mehr Prüfung an jeder Stelle.
Wie viele Geschäftsbereiche gibt es?
Jeder Bereich braucht eine eigene Ansprache und meist eigene Wege durch die Seite.
Mehr Bereiche bedeuten mehr Struktur und mehr Abstimmung.
Was soll die Seite vor allem erreichen?
Daran messen wir am Ende, ob sie tut, wofür sie gebaut wurde.
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Woran würden Sie in einem Jahr erkennen, dass es sich gelohnt hat?
Eine Zahl, ein Gefühl oder ein Ereignis – Hauptsache, wir wissen es vorher.
Zwei Wettbewerber, die Sie ernst nehmen
Wir sehen uns an, wofür die sichtbar sind – und wo Platz für Sie ist.
Was unterscheidet Sie von denen?
Diese Antwort wird zur wichtigsten Aussage auf Ihrer Startseite.
Wie viele Personen arbeiten bei Ihnen?
Zusammen mit dem Umsatz entscheidet das darüber, ob die gesetzlichen Anforderungen an digitale Barrierefreiheit für Sie gelten.
In welcher Größenordnung liegt Ihr Jahresumsatz?
Zwei Dinge hängen daran, und beide kosten Geld: Über 2 Millionen Euro Jahresumsatz – oder ab zehn Beschäftigten – gilt die Barrierefreiheitspflicht auch für Sie, und die Lizenz des Redaktionssystems staffelt sich nach Umsatz. Die Angabe bleibt bei uns.
Schritt 3 von 10
Umfang und Inhalte
Wie viel entsteht – und wer die Inhalte dafür liefert.
Wie viele Unterseiten soll die Seite haben, Rechtsseiten eingerechnet?
Gemeint sind alle Seiten: Start, Über uns, Leistungen, Kontakt, dazu Impressum, Datenschutz und Barrierefreiheitserklärung.
Die Seitenzahl bestimmt Texte, Bilder und Struktur – sie ist der größte Hebel überhaupt.
Wie viele Seiten braucht Ihr Shop neben dem Katalog?
Start, Über uns, Kontakt, Versand und Zahlung, dazu Impressum, Datenschutz und Barrierefreiheitserklärung. Die Produktseiten sind nicht gemeint – die hängen an der Zahl der Artikel.
Jede dieser Seiten braucht Text, Bild und Aufbau.
Wie viele Standorte sollen eine eigene Seite bekommen?
Jeder Standort braucht eine eigene Seite mit Anfahrt, Zeiten und einem Eintrag in den Kartendiensten.
Der erste Standort ist im Grundaufbau enthalten, jeder weitere kommt dazu.
Wie viele Artikel dürfen wir für Sie einpflegen?
Die ersten zehn legen wir in jedem Fall an – sie sind das Muster, an dem Sie weiterarbeiten. Die Frage ist nur, wie es danach weitergeht.
Ein Import muss vorbereitet, geprüft und nachgearbeitet werden; das wächst mit der Zahl der Einträge.
Wie viele Artikel dürfen wir importieren?
Aus einer gelieferten Liste – je größer sie ist, desto mehr fällt beim Aufbereiten, Zuordnen und Nachsehen an.
Der Import selbst ist einmalige Arbeit, die Nacharbeit wächst mit der Menge.
Wer schreibt die Texte?
Texte sind der Teil, an dem Projekte am häufigsten liegenbleiben – deshalb klären wir früh, wer sie liefert.
Je Seite fällt Arbeit an, wenn wir schreiben. Mit KI-Unterstützung deutlich weniger, dafür mit Kennzeichnungspflicht.
Woher kommen Bilder und Illustrationen?
Eigene Bilder wirken anders als Bilddatenbanken. Beides hat seinen Platz, aber unterschiedliche Wege.
Auswahl, Bearbeitung und Rechte fallen je Seite an. Ein Fotograf bringt zusätzlich Tagessatz und Nutzungsrechte mit.
In welchen Sprachen soll die Seite erscheinen?
Mehrsprachigkeit betrifft nicht nur Texte, sondern Struktur, Navigation und Pflege.
Jede weitere Sprache bringt einmaligen Aufbau und Arbeit je Seite mit.
Sollen wir alle Seiten anlegen oder nur das Grundgerüst?
Wenn die Bausteine stehen, lassen sich Seiten im Redaktionssystem selbst zusammensetzen. Viele Kunden machen das gern – es hält die Seite lebendig und spart Kosten.
Wer selbst befüllt, legt auch die Seiten an. Wir liefern dann nur das Gerüst, und der Aufwand für Texte und Bilder sinkt deutlich.
Schritt 4 von 10
Gestaltung
Wie es aussehen soll.
Standardtemplate anpassen oder eigenes Design?
Ein angepasstes Template steht schnell. Ein eigenes Design entsteht von Grund auf – Raster, Zustände, jede Ansicht.
Der Unterschied ist erheblich und liegt im Aufbau, nicht in der Gestaltung allein.
Gibt es ein festgelegtes Erscheinungsbild?
Ein Styleguide spart die Runde davor. Fehlt er, entsteht das Erscheinungsbild im Projekt mit.
Ohne Vorlage muss es entwickelt werden – von der Wortmarke bis zur Bildmarke mit Varianten.
Wie soll die Gestaltung entstehen?
Eine saubere Gestaltung gehört immer dazu – das ist keine Frage des Anspruchs. Die Frage ist, wie oft wir gemeinsam draufschauen, bis es sitzt. Schlicht und klar kann dabei genauso anspruchsvoll sein wie aufwendig.
Jede weitere Runde bedeutet Entwurf, Abstimmung und Nacharbeit über alle Ansichten hinweg. Gerechnet wird nur die Abweichung von der zweiten Zeile.
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Soll sich auf Ihrer Seite viel bewegen?
Bewegung lenkt Aufmerksamkeit – Inhalte, die beim Scrollen erscheinen, weiche Übergänge, Bilder, die sich beim Laden entfalten. Zu viel davon ermüdet, zu wenig wirkt statisch.
Bewegung wird für jeden Baustein einzeln eingerichtet und auf schwächeren Geräten geprüft – sie wächst mit dem Umfang der Seite.
Schritt 5 von 10
Bausteine
Woraus Ihre Seiten zusammengesetzt sind.
Aus welchen Bausteinen soll Ihre Seite bestehen?
Der Aufwand steckt im Bau der Bausteine, nicht in der Zahl der Seiten. Stehen sie einmal, lassen sie sich auf allen Unterseiten beliebig oft verwenden – ob zehn oder dreißig Seiten daraus entstehen, macht dann kaum noch einen Unterschied.
Jeder Baustein zählt einzeln. Fünf sind gesetzt, weil ohne sie keine Website auskommt – alles Weitere entscheiden Sie.
Gehört dazu
Basis
Medien
Formulare
Übergreifend
Sonderfälle
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Abläufe und Anbindungen
Was am Ende passieren soll – und woran die Seite dafür angebunden wird.
Soll am Ende etwas Verbindliches entstehen?
Zwischen „Kontaktformular“ und „verbindlich buchen und bezahlen“ liegt der größte Unterschied im ganzen Vorhaben.
Je verbindlicher, desto mehr Logik, Absicherung und Prüfung stehen dahinter.
Was soll Ihr Shop können?
Jede Funktion ist ein eigenes Arbeitspaket mit eigener Einrichtung, eigener Prüfung und oft einer eigenen Lizenz.
Jede angekreuzte Funktion zählt einzeln – und viele bringen laufende Kosten mit.
Gehört dazu
Suche und Navigation
Produktseite
Verkauf und Inspiration
Kasse und Abwicklung
Service und Vertrauen
Anbindungen
Soll ein KI-Assistent auf der Seite laufen?
Seit August 2026 muss ein Besucher erkennen können, dass er mit einer KI spricht – das gehört mitgedacht, nicht nachgerüstet.
Einrichtung, Anbindung an Ihre Inhalte und der vorgeschriebene Hinweis.
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Anbindungen
An wie viele bestehende Systeme soll angebunden werden?
Warenwirtschaft, Kassensystem oder Kundendatenbank – jede Anbindung hängt davon ab, was das System zulässt.
Der Aufwand steht erst nach Sichtung fest. Er wird deshalb getrennt ausgewiesen, nicht in die Spanne gerechnet.
Wie lässt sich das System anbinden?
Eine fertige App ist eingerichtet. Eine dokumentierte Schnittstelle wird programmiert. Ohne beides ist es Entwicklungsarbeit auf unbekanntem Grund.
Zwischen App und eigener Anbindung liegt ein Vielfaches.
Soll ein Newslettersystem angeschlossen werden?
Gemeint ist die Anbindung an ein Versandsystem wie Brevo oder Mailchimp. Die doppelte Bestätigung der Anmeldung kommt von dort – wir bauen das Anmeldeformular und verbinden beides.
Anmeldeformular, Anbindung an das System, Prüfung des Anmeldewegs.
Schritt 7 von 10
Recht und Messung
Was dazugehört, damit die Seite online gehen darf und Sie sehen, was sie bewirkt.
Verkaufen Sie Produkte an Verbraucher?
Die Ausnahme für Kleinstunternehmen greift bei Produktverkauf nicht – dann gilt die Barrierefreiheit unabhängig von Ihrer Größe.
Wie steht es um Impressum, Datenschutz und AGB?
Die Texte selbst kommen von Ihnen oder einem Dienst – wir binden sie ein, verlinken sie richtig und sorgen für die Pflichtseiten.
Einpflegen und Verlinken; bei einem Dienst kommt die Anbindung dazu.
Zugang und Assistenz
Soll die Seite über die gesetzliche Pflicht hinaus barrierefrei sein?
Ob Sie zur Barrierefreiheit verpflichtet sind, klären wir aus Ihren Angaben. Diese Frage gilt dem, was darüber hinausgeht.
Kontraste, Tastaturbedienung und Prüfung fallen einmalig und je Seite an.
Soll gemessen werden, was auf der Seite passiert?
Ohne Messung wissen Sie nach einem Jahr nicht, ob sich das Vorhaben gelohnt hat.
Einrichtung, Ziele und die Einwilligungsverwaltung, ohne die kein Messwerkzeug laden darf.
Wird heute schon ausgewertet?
Gibt es heute schon einen Tag Manager und ein Analysekonto, greifen wir darauf zurück. Gibt es nichts, richten wir beides neu ein – das ist der Unterschied zwischen Anschließen und Aufbauen.
Was schon läuft, können wir übernehmen – das ist weniger Arbeit, als es neu aufzusetzen.
Wie soll die Einwilligung für Messung und eingebettete Dienste aussehen?
Ohne Einwilligung darf kein Messwerkzeug laden und kein eingebetteter Dienst – kein YouTube-Video, keine Google-Karte. Inhalte vom eigenen Server sind davon nicht betroffen. Der Hinweis muss erfassen, was wirklich lädt – und das gehört bewertet, nicht nur eingebaut.
Im eigenen Erscheinungsbild kommen die Bewertung der Rechtslage und die Zuarbeit für Ihren Datenschutzbeauftragten dazu.
Schritt 8 von 10
Werbung und Sichtbarkeit
Wie Kunden Sie finden sollen.
Wo wollen Sie gefunden werden?
Regional heißt Kartendienste und Ortsseiten, überregional heißt Wettbewerb um Themen.
Ein größeres Gebiet bedeutet mehr Seiten für die Suche und mehr Pflege.
Ist laufende Werbung geplant, und mit welchem Monatsbudget?
Gemeint ist das Budget, das zu 100 % an Google oder Meta fließt, nicht unser Honorar.
Reichweite
Sollen eigene Landingpages für Kampagnen entstehen?
Kampagnenseiten stehen außerhalb der normalen Struktur und folgen einem eigenen Aufbau.
Die erste legt das Muster fest, jede weitere wird danach befüllt.
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Haben Sie bisher Werbung geschaltet?
Erfahrungen aus der Vergangenheit ersparen uns Wiederholungen.
Wie kommen heute die meisten Kunden zu Ihnen?
Sagt uns, wo die Arbeit hinmuss – in die Suche, in Kampagnen oder in den Auftritt selbst.
Schritt 9 von 10
Zusammenarbeit und Betrieb
Wie wir zusammenarbeiten – und was nach dem Start passiert.
Wer entscheidet auf Ihrer Seite?
Abstimmungswege bestimmen die Dauer oft stärker als der Umfang.
Mehr Beteiligte bedeuten mehr Termine – unabhängig davon, wie groß das Vorhaben ist.
Wie viel Erfahrung haben Sie mit Projekten dieser Art?
Wer zum ersten Mal eine Website bauen lässt, hat andere Fragen – und die beantworten wir gern.
Mehr Erklären, mehr Zwischenstände, mehr Abstimmung.
Womit sollen wir Sie nach dem Start unterstützen?
Eine neue Seite wird nicht von allein gefunden. Was hier steht, läuft monatlich weiter und lässt sich jederzeit beenden.
Jeder Posten bringt eine einmalige Einrichtung und einen Monatsbetrag mit – beide stehen getrennt vom Bau.
Wer pflegt die Seite später?
Danach richtet sich, welches Betreuungspaket zu Ihnen passt.
Ihre Antwort wählt das Paket im Blatt aus – mit dem Kontingent, das dazugehört.
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Soll Ihr Team eingewiesen werden?
Eine Stunde Einweisung erspart oft Monate an Rückfragen.
Eigener Termin mit Vorbereitung und Unterlagen.
Wer ist unser fester Ansprechpartner?
Eine Person, die den Überblick behält, ersetzt zehn Abstimmungsrunden.
Schritt 10 von 10
Rahmen
Damit wir Ihnen keinen Vorschlag machen, den Sie verwerfen müssen.
Haben Sie eine Größenordnung im Kopf, in der sich das Vorhaben bewegen soll?
Nur, damit wir Ihnen keinen Vorschlag machen, den Sie verwerfen müssen.
Gibt es einen festen Termin?
Ein Stichtag verändert die Reihenfolge der Arbeiten und manchmal den Umfang.
Umplanung und engere Taktung.
Alles auf einmal oder in Etappen?
In Etappen heißt: Ein erster Stand geht früher online, der Rest folgt in abgegrenzten Schritten. Das verteilt die Kosten über die Zeit, kostet insgesamt aber etwas mehr – jede Etappe braucht ihre eigene Abstimmung, Prüfung und Übergabe.
Jede Etappe bringt eine eigene Abnahme und Übergabe mit.
Haben Sie einen Wunsch, nach dem wir nicht gefragt haben?
Kurz in eigenen Worten. Was hier steht, nehmen wir als eigene Position auf und schätzen sie im Gespräch – die Spanne oben deckt sie noch nicht ab.
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Kommt eine Förderung in Betracht?
Manche Programme verlangen den Antrag vor dem Auftrag – danach ist es zu spät.
Gibt es weitere Vorhaben in den nächsten zwölf Monaten?
Was wir jetzt wissen, können wir gleich mitdenken, statt es später nachzurüsten.