Was kostet das? Warum wir unsere Preise jetzt offen nennen
„Was kostet das?“ Mit dieser Frage beginnt fast jedes Gespräch, das wir führen. Sie ist berechtigt, sie ist die wichtigste, und trotzdem wird sie in unserer Branche oft erst nach dem dritten Termin beantwortet.
Wir finden: Wer fragt, soll eine Antwort bekommen. Deshalb stehen unsere Preise und Rechner ab sofort offen auf unserer Website. In diesem Beitrag steht, was dahintersteckt, wie die Zahlen entstehen und was eine Spanne leisten kann – und was nicht.
Warum eine Spanne und keine Preisliste
Eine Website hat keinen Listenpreis. Eine kompakte Unternehmensseite ist ein anderes Projekt als ein Relaunch mit mehreren Sprachen, Stellenangeboten und Standortseiten. Eine Preisliste müsste deshalb entweder so grob sein, dass sie nichts aussagt, oder so lang, dass niemand sie liest.
Eine Spanne ist der ehrliche Mittelweg. Sie sagt Ihnen, in welcher Größenordnung Ihr Vorhaben liegt, bevor Sie Zeit in Gespräche investieren. Und sie zeigt, welche Ihrer Entscheidungen den Preis bewegen.
Was den Preis einer Website bestimmt
Der Website-Rechner stellt acht Fragen. Sechs davon verändern den Aufwand:
Umfang. Gezählt werden Seiten mit eigenen Inhalten. Impressum, Datenschutz und AGB sind immer dabei und zählen nicht mit.
Bereiche mit eigenem Aufbau. Startseite, Kontaktformular, Textseiten und Bildstrecken gehören zu jeder Website. Mehr Aufwand machen Bereiche, die Unterseiten erzeugen: Leistungen mit Detailseiten, Referenzen, News, Stellenangebote, Standorte oder Team.
Sprachen. Jede weitere Sprache bedeutet einen eigenen Aufbau samt Sprachumschaltung.
Inhalte. Sie liefern Texte und Bilder fertig, oder wir schreiben und wählen sie aus – auf Wunsch mit KI-Unterstützung, von uns erstellt und redigiert. Fehlende Inhalte sind übrigens der häufigste Bremsklotz im Projekt.
Erscheinungsbild. Individuell gestaltet wird Ihre Seite in jedem Fall. Die Frage ist, worauf wir aufbauen: ein vollständiges Corporate Design, Logo und Grundfarben – oder noch nichts.
Website oder Landingpage. Eine Kampagnen-Landingpage rechnet der Rechner auf eigenem Weg: ohne Redaktionssystem, dafür nach Umfang und Elementen wie Formular, Kalkulator, Video oder mehrstufigem Ablauf.
An den Antwortkacheln sehen Sie bereits beim Ausfüllen, welche Antwort den Aufwand erhöht. Gerechnet wird mit derselben Grundlage, aus der auch unsere verbindlichen Angebote entstehen – die Spanne ist also keine Lockzahl, sondern dieselbe Rechnung in kürzerer Form.
Was im Preis steckt
Die Spanne umfasst das ganze Projekt, nicht nur die Umsetzung: Konzept und Struktur, individuelles Design, die Umsetzung in einem Redaktionssystem, das Sie selbst pflegen können, die Einpflege Ihrer Inhalte, Technik und Recht mit EU-Hosting und eingepflegten Rechtsseiten, kurze Ladezeiten und eine Einweisung bei der Übergabe. Danach sind Sie nicht auf uns angewiesen.
Monatlich kommen Hosting und ein Consent-Manager hinzu, auf Wunsch die Pflege der Technik und die Betreuung Ihrer Inhalte. Auch das zeigt der Rechner, damit die erste Zahl nicht die einzige bleibt.
Was Online-Marketing kostet – und was davon Werbebudget ist
Beim Online-Marketing-Rechner ist die wichtigste Trennung eine andere. Kosten für Online-Marketing bestehen aus drei Posten, die oft in einer Summe verschwinden:
Ihr Werbebudget fließt zu 100 Prozent an Google bzw. Meta. Es ist kein Honorar, davon bezahlen wir keine Arbeitszeit.
Die Einrichtung fällt einmal an: das Kampagnen-Setup, bei Bedarf Anzeigenmotive, das Merchant Center für Onlineshops, eine Landing Page, wenn noch keine passende Zielseite da ist, und das Tracking – neu eingerichtet oder geprüft und abgesichert.
Die laufende Betreuung ist keine starre Pauschale. Je höher Ihr Werbebudget, desto mehr Arbeit steckt in Steuerung und Optimierung. Der Rechner nennt deshalb auch die Stunden, die in der Betreuung stecken. Sie läuft monatlich und ist fair kündbar.
Diese Trennung weisen wir bewusst offen aus, damit Sie immer wissen, wie viel Ihrer Investition tatsächlich in Werbung fließt. Ab 10.000 Euro Werbebudget im Monat planen wir individuell – in dieser Größenordnung entscheiden Kontostruktur, Zielmärkte und Kanal-Mix über den Erfolg, und eine pauschale Kalkulation würde Ihnen nicht gerecht.
Wo eine Spanne ihre Grenzen hat
Acht Fragen können siebenundfünfzig nicht ersetzen. Was Sie im Rechner nicht sagen konnten, kann den Preis verändern – nach oben, aber genauso nach unten. Vor dem Start erhalten Sie deshalb immer ein individuelles, verbindliches Angebot zum Festpreis.
Wer es von Anfang an genauer wissen möchte, nimmt gleich die ausführliche Projektaufnahme: zehn kurze Abschnitte, von Ihrem Unternehmen und Ihren Zielen über Gestaltung, Bausteine und Anbindungen bis zu Recht, Messung und Werbung. Die Kernfragen sind in etwa acht Minuten beantwortet, mit den Detailfragen in rund zwanzig. Dafür wird die Einordnung deutlich enger, und aus Ihren Angaben bereiten wir das Angebot vor.
Der Ads-Check: ein Festpreis für den ersten Schritt
Nicht jeder fängt bei null an. Wer bereits Google Ads schaltet, braucht oft keinen Neuaufbau, sondern einen klaren Blick auf das, was da ist.
Dafür gibt es den Ads-Check. Wir prüfen Ihr Konto in sechs Bereichen – Kontostruktur, Tracking, Landingpages, Suchbegriffe, Ausschlüsse und Gebotsstrategie – und geben Ihnen eine Liste priorisierter Maßnahmen, jede belegt an der Zahl aus Ihrem Konto. Leserechte genügen, an Ihren Kampagnen ändern wir nichts. Der Festpreis liegt bei 350 Euro, das Ergebnis innerhalb von 72 Stunden (werktags) vor, und er wird vollständig angerechnet, wenn Sie uns danach mit der Betreuung beauftragen.
Die Liste können Sie auch selbst umsetzen oder an Ihre bisherige Agentur geben. Und bei sehr kleinen Budgets sagen wir Ihnen ehrlich, wenn sich der Check für Sie nicht rechnet.
Warum wir das so machen
Wir arbeiten mit unseren Kunden langfristig zusammen. Deshalb nennen wir unsere Preise offen und kalkulieren sie fair und nachvollziehbar. Einen günstigen Preis zu versprechen, den wir später nicht halten können, wäre für keine Seite sinnvoll. Wir bauen Lösungen, die funktionieren müssen und für die wir mit unserem Namen stehen – der schnelle Abschluss war noch nie nachhaltig.
Eine offene Zahl sortiert auch ehrlich vor. Wer nach zwei Minuten sieht, dass ein Vorhaben gerade nicht ins Budget passt, hat keinen Termin verloren. Und wer weiterspricht, tut es mit einer realistischen Erwartung.
So gehen Sie vor
01
Kennen Sie die Größenordnung Ihres Vorhabens, bevor Sie das erste Gespräch führen?
Verhindert, dass Sie Zeit in Termine investieren, deren Ergebnis nicht in Ihr Budget passt.
02
Wissen Sie, welche Ihrer Entscheidungen den Aufwand am stärksten erhöhen?
Verhindert, dass Sie an der falschen Stelle sparen oder an der falschen Stelle ausbauen.
03
Ist Ihr Werbebudget getrennt von Einrichtung und Betreuung ausgewiesen?
Verhindert, dass Sie nicht wissen, wie viel Ihrer Investition tatsächlich in Werbung fließt.
04
Wissen Sie, was monatlich zum einmaligen Projektpreis hinzukommt?
Verhindert, dass die erste Zahl die einzige bleibt, die Sie eingeplant haben.
05
Läuft Ihr Google-Ads-Konto bereits, und wissen Sie, wie gut?
Verhindert, dass Sie neu aufbauen, wo eine Prüfung des Bestehenden gereicht hätte.
06
Haben Sie vor dem Start ein verbindliches Angebot zum Festpreis?
Verhindert, dass aus einer Orientierung eine Rechnung wird, die Sie so nicht erwartet haben.
Kurz gefasst
Unsere Preise stehen jetzt offen auf der Website: ein Ads-Check zum Festpreis von 350 Euro und zwei Rechner für Websites und Online-Marketing. Die Rechner liefern eine Spanne, keine Lockzahl – gerechnet mit derselben Grundlage wie unsere Angebote, mit dem Werbebudget sauber getrennt von Einrichtung und Betreuung. Eine Spanne ersetzt kein Angebot; das verbindliche Angebot zum Festpreis kommt vor jedem Start. Wer es genauer wissen will, nimmt die ausführliche Projektaufnahme.
Quellen: Eigene Angebote und Rechner von eyedee®: Website-Rechner, Online-Marketing-Rechner, Ads-Check, Projektaufnahme. Stand der Angaben: 11.10.2026.



