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16.02.2023 | Online Marketing

Mitarbeiter*innen gesucht? Social Media Advertising hilft!

Mitarbeiter*innen gesucht? Social Media Advertising hilft!

Social Recruiting 

Die Suche nach geeigneten Angestellten gestaltet sich aktuell so schwierig wie noch nie: Bereits 2022 blieben viele Stellen unbesetzt, doch auch 2023 suchen viele Firmen noch nach geeigneten Fachkräften.

Sie möchten zeitnah gut ausgebildetes Personal für Ihre Firma gewinnen? Ein Headhunter ist Ihnen zu teuer? Nutzen Sie soziale Netzwerke, um Ihr Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren und zukünftige Mitarbeiter*innen gezielt online anzusprechen.

Ob auf Businessplattformen wie XING und LinkedIn oder durch Werbeanzeigen auf Facebook und Co.: Mit der richtigen Strategie können Ihnen auf unterschiedlichen Kanälen die richtigen Leute ins Netz gehen. Wir zeigen Ihnen, wie Social Recruiting (auch für Sie) funktioniert!

Recruiting via Social Media: Erreichen Sie mehr!

Laut Statistischem Bundesamt nutzen über 95% der Personen im erwerbsfähigen Alter das Internet[1]. 9 von 10 Usern sind auf sozialen Plattformen angemeldet, unter den 14- bis 29-Jährigen sind mit 98% sogar fast alle in diesen Netzwerken vertreten.[2] Nirgendwo sonst erreichen Sie so viele potenzielle neue Angestellte wie hier. Theoretisch. Aber wie gelingt es, die richtigen Kandidat*innen ohne großen Aufwand zu finden bzw. sich von diesen finden zu lassen?

Employer Branding – Kommunikation auf Augenhöhe

Authentizität ist alles. Geben Sie Ihren zukünftigen Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, mittels Video-Content interessante Einblicke in Ihr Unternehmen und Ihre unterschiedlichen Tätigkeitsfelder zu erhalten.

Nicht nur die Generation Z legt Wert auf eine positive Unternehmenskultur sowie ein ansprechendes Arbeitsumfeld. Mit einem gelungenen Employer Branding schaffen Sie es, Ihr Unternehmensimage zu optimieren und nachhaltig eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen.

Heben Sie sich sichtbar von der Konkurrenz ab und setzen Sie sich bei der „War of Talents“ erfolgreich durch. Sprechen Sie mit Ihrem digitalen Unternehmensauftritt gezielt Menschen an, die sich mit Ihrer Firmenphilosophie identifizieren können und binden Sie diese langfristig an Ihr Unternehmen.

Content, der catcht!

Wenn es um Mitarbeiterwerbung geht, müssen Sie sich als Arbeitgeber gut verkaufen. Personalmarketing stellt dabei jedoch nur ein Teilbereich des externen Employer Brandings dar.

Die populären Plattformen Twitter, Facebook, Instagram und YouTube sowie Karriere-Seiten wie LinkedIn und XING bieten Ihnen unterschiedliche Optionen, die Digital Natives für Ihr Unternehmen zu begeistern. Gewinnen Sie neue Mitarbeiter*innen mit Werbung, die mit viel Fingerspitzengefühl konzipiert ist: Wählen Sie – je nach Plattform – eine geeignete Ansprache und überzeugen Sie mit unkonventionelleren Werbetaktiken, um sich von der Flut der anderen Werbeanzeigen sichtbar abzuheben.

Überraschen Sie vor allem mit kreativem, authentischem Content! Gerade Videos können online schnell die Aufmerksamkeit Ihrer bevorzugten Zielgruppe auf sich lenken[3]. Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten, Ihren Unternehmensalltag auf unterhaltsame Weise zu dokumentieren oder auch Ihre Mitarbeiter*innen zu Wort kommen zu lassen und so direkt auf der Sympathie-Ebene zu punkten. Als sog. „Short-form Videos“ lassen sich Kurzvideos von max. 60s Länge relativ einfach und kostengünstig erstellen. Ergänzen Sie mit viralem Video-Content Ihr modernes Personalmarketing erfolgreich auf unterschiedlichen Kanälen und überzeugen Sie Ihre zukünftigen Angestellten von dem Mehrwert Ihres Unternehmens: mit einer Atmosphäre der Wertschätzung und einem professionellen Unternehmensauftritt.

Omnipräsenz ist nicht alles!

Bei der Wahl des richtigen Kanals sollten Sie nicht nach dem Gießkannenprinzip vorgehen, sondern sich genau überlegen, über welche Plattform Sie den besten Zugriff auf Ihre Wunschklientel haben.
Social Media ist in seinen Ausprägungen sehr vielfältig und einem ständigen Wandlungsprozess unterworfen: Bei den großen Plattformen gab es in den vergangenen Jahren gerade in puncto Verweildauer starke Verschiebungen[4] und in jedem Netzwerk konzentriert sich eine bestimmte Personengruppe: Jugendliche sind meist auf Plattformen wie Instagram, Snapchat oder TikTok vertreten[5], auf Facebook

findet man eher User aus der mittleren Altersschicht.

Suchen Sie also nach neuen Azubis, sollten Sie eher Anzeigen auf den „jungen“ Kanälen ausspielen, bei LinkedIn als B2B-Plattform erreichen Sie dagegen ein hochqualifiziertes Publikum in einem professionellen Kontext[6].

Targeting trotz Anti-Diskriminierungsrichtlinien[7] bei Meta

Um auf den Meta-Plattformen Facebook und Instagram vulnerable Gruppen zu schützen, wurde für Social Recruiting Ads eine Festlegung auf bestimmte Alters- und Personengruppen aufgehoben. Jugendliche unter 18 Jahren genießen dabei einen besonderen Schutz. Da wir uns in diesem Artikel aber nicht auf Azubis, sondern Fachpersonal konzentrieren, ist dieser Fakt erst mal zu vernachlässigen.

Bei volljährigen Schulabgänger*innen, Abiturient*innen, Hochschulabsolvent*innen sowie ausgelernten Kräften haben Sie mit Online-Recruiting trotz der Maßnahmen gegen Altersdiskriminierung gute Chancen, Ihre Wunschklientel gezielt über die beiden großen Netzwerke zu erreichen. Zwar müssen Sie mit hohen Streuverlusten rechnen. Bei vergleichsweise geringen Klickpreisen für Ads auf Facebook und Instagram und der enormen Reichweite rechnet sich das Investment aber durchaus für Sie.

Die richtige Taktik bei TikTok und Co.

TikTok erfreut sich nach wie vor einer wahnsinnig großen Beliebtheit: Die Plattform der kurzen, selbstgedrehten Videos ist gerade beim jüngeren Publikum unangefochtener Spitzenreiter[8]. Der große Vorteil für Sie als Unternehmen? Hier können Sie individuelle Zielgruppendefinitionen vornehmen: Neben dem Alter lassen sich auch Kategorien oder Interessen filtern, um gezielt nach jungen Leuten zu suchen, die in ein vordefiniertes Raster passen bzw. besonders geeignet für Ihr Business scheinen. So vermeiden Sie die oben angesprochenen Streuverluste.

Hashtags bilden auch bei TikTok ein sehr hilfreiches Feature: Indem Sie bestimmte Keywords verwenden, werden Ihre Ads in der jeweiligen Kategorie bevorzugt ausgespielt. Das Ganze hat natürlich seinen Preis: Die Klickpreise liegen deutlich über denen der anderen Kanäle.

Bei Snapchat regelt maßgeblich der Algorithmus das Targeting. Sie können lediglich entscheiden, ob Sie sich auf die User u18 oder ü18 konzentrieren möchten. Älter als 30 sind auf diesen Plattformen die wenigsten User, daher erübrigt sich eine weitere Alters-Targetierung. Bei Snapchat generieren Sie hohe Aufmerksamkeit, indem Sie beispielsweise originelle Filter (sog. Lenses) einsetzen oder in Ihrem Corporate Design erstellen. Auch hier erreichen Sie primär jüngere User.

Alles eine Frage der Einstellung

Recruiting Kampagnen auf Social Media bieten Ihnen als Unternehmen schnell und kostengünstig die Möglichkeit, Menschen zu erreichen, die perfekt zu Ihrem Unternehmen passen. Wir empfehlen eine durchdachte Social-Media-Strategie, die mehrere Kanäle nutzt und Ihnen so eine ungeahnte Reichweite bietet.

Auch, wenn Sie privat mit Insta, Facebook und Co. nichts am Hut haben: Seien Sie mutig und profitieren Sie mit einer kreativen Kampagne von den unzähligen Möglichkeiten, die Social Media Ihnen bieten kann. Bei der Mitarbeiter*innen-Suche und weit darüber hinaus.

Bereit für Mitarbeiter-Recruiting 2.0? Mit professioneller Unterstützung erreichen Sie Ihre Wunschbewerber*innen und binden Sie langfristig an Ihr Unternehmen.



[1] vgl. https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/_Grafik/_Interaktiv/it-nutzung-alter.html
[2] vgl. https://www.informationszentrum-mobilfunk.de/artikel/zahlen-und-fakten-zur-social-media-nutzung
[3] vgl. https://nealschaffer.com/video-marketing-statistics/
[4] vgl. https://www.futurebiz.de/artikel/entwicklung-social-media-marketing-2021/
[5] vgl. https://www.mpfs.de/fileadmin/files/Studien/JIM/2021/JIM-Studie_2021_barrierefrei.pdf, S. 37f.
[6] vgl. https://business.trustedshops.de/blog/zielgruppen-analyse-social-media#linkedin
[7] vgl. https://www.seowerk.de/news/facebook-neue-anti-diskriminierungsrichtlinien/
[8] vgl. https://de.statista.com/themen/5975/tiktok/#topicHeader__wrapper

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